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Die HelEOS Lösung
Bei dem HelEOS System handelt es sich um Modem- und Switch-Technologie, die aus der Zusammenschaltung von Punkt-zu-Punkt Ethernet-Verbindungen über die existierenden Koaxialkabel zu einem Ethernet Overlay System im HFC Netz wird. Dieses Ethernet Overlay System bietet weitgehend „fiber like“ Geschwindigkeiten sowie aus dem Metro Ethernet Forum bekannte Management-Funktionen.
Für die Übertragung der Daten werden dazu heute brachliegende Frequenzen oberhalb der aktuell für DOCSIS 3.x und DVB-C gebrauchten Frequenzen („whitespaces“) genutzt. Den Zugang zu den Frequenzen erhält das HelEOS System durch einen neuen Diplexer, der die bestehenden Upstream- und Downstream-Frequenzen für DOCSIS und DVB-C sowie einen neuen Frequenzbereich oberhalb von 1GHz (1.2 GHz bei DOCSIS 3.1) zur Verfügung stellt.
Um die Kompatibilität zu den existierenden DOCSIS und DVB-C Systemen sicherzustellen, arbeitet die Firma Giax mit der Firma WISI, dem Marktführer im deutschen BK-Geschäft, zusammen. So ist eine reibungslose Integration der neuen HelEOS Dienste mit der existierenden Technik gewährleistet.
Das HelEOS System sucht nach dem Einbau automatisch den optimalen Frequenzbereich für die Übertragung und kann sich auch im laufenden Betrieb an mögliche Veränderungen der Übertragungsstrecke durch Anpassen der verwendeten Modulation adaptieren.
Es steht ein Dämpfungsbudget von 55dB zur Verfügung; je nach Kabeltyp und genutzten Frequenzen erlaubt dies die Übertragung über mehrere hundert Meter, im speziellen auch auf den in Deutschland verwendeten qkx-Kabeln bis ca. 450m und bei skx bis über 600m. Hochwertige Antennenkabel in Gebäuden sollten mehr als 120m zulassen.
So lässt sich ohne größere Änderungen in der Kabelinfrastruktur und ohne Verlegen einer Glasfaser eine Vervielfachung der für schnelle Internetanschlüsse zur Verfügung stehenden Datenraten erreichen. Wenn der Platz- und Strombedarf in den Verteilerkästen gedeckt werden kann, lässt sich das System in kürzester Zeit installieren, um mögliche Überlastsituationen in einzelnen Segmenten schnell (unter Zuhilfenahme von Remote PHY Technologie) zu beheben.
Ein HelEOS System kann bis zu 10Gbit/s im Downstream und im 10Gbit/s im Upstream-Bereich transportieren, sodass zusammen mit den in DOCSIS erzielbaren Datenraten (in den unteren Frequenzen) 25-30 Gbit/s Summenrate über ein einzelnes Koaxialkabel schon heute möglich sind.
Alle HelEOS Verbindungen unterstützen synchrones Ethernet (SyncE) und 1588v2 (Clock and Time Synchronisation), das gerade für das Backhauling von Mobilfunkzellen in vielen Fällen neben QoS und Datenraten eine zwingende Voraussetzung ist.
Die vorhandene Datenrate im Verteilerkasten (angeliefert via 10Gbit/s Ethernet-Interface) kann dann auf verschiedenste Weise für die Unterstützung vorhandener DOCSIS Dienste oderden Aufbau neuer Dienste genutzt werden. Desweiteren kann das HelEOS System dazu genutzt werden, die verfügbare Datenrate bis in ein Gebäude oder sogar innerhalb eines Gebäudes zu verteilen.